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Kernsanierung im Altbau: Ablauf und Planung

Wenn nur die Grundstruktur bleibt: Was eine Kernsanierung umfasst und wie sie abläuft.

Von Anton Akulenko · 29. Oktober 2026 · 2 Min. Lesezeit

Kernsanierung im Altbau: Ablauf und Planung
Bei einer Kernsanierung wird ein Gebäude oder eine Wohnung bis auf die tragende Substanz zurückgebaut und anschließend modern neu ausgebaut. Sie ist die umfassendste Form der Sanierung und lohnt sich vor allem bei älteren Immobilien mit veralteter Technik.

Wann ist eine Kernsanierung sinnvoll?

Typische Anlässe sind veraltete Elektro- und Wasserleitungen, eine schlechte Dämmung, Feuchtigkeitsschäden oder ein Grundriss, der nicht mehr zu den heutigen Bedürfnissen passt. Oft ist eine Kernsanierung wirtschaftlicher als viele einzelne Reparaturen.

Der typische Ablauf

  1. Bestandsaufnahme und Prüfung der Bausubstanz
  2. Planung, gegebenenfalls Genehmigungen
  3. Entkernung: Rückbau von Böden, Putz, Leitungen und Sanitär
  4. Rohinstallation von Elektrik, Wasser und Heizung
  5. Trockenbau, Putz und Estrich
  6. Fenster und Türen
  7. Fliesen, Böden und Malerarbeiten
  8. Endmontage

Auf die Substanz achten

Im Altbau sollten Sie Statik, Feuchtigkeit und mögliche Schadstoffe früh prüfen lassen. Bei tragenden Wänden oder Deckendurchbrüchen ist ein Statiker hinzuzuziehen.

Energie und Förderung

Eine Kernsanierung ist die ideale Gelegenheit, die Energieeffizienz zu verbessern, etwa durch Dämmung, neue Fenster oder eine moderne Heizung. Für solche Maßnahmen gibt es staatliche Förderprogramme, die meist vor Baubeginn beantragt werden müssen.

Fazit

Eine Kernsanierung erfordert gute Koordination vieler Gewerke. Mit einem klaren Zeitplan und einem Ansprechpartner für alle Arbeiten wird aus einem Altbau ein modernes Zuhause.
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