Innentüren erneuern: Modelle, Maße und Montage
Neue Innentüren werten Räume schnell auf. Was Sie zu Türmodellen, Maßen und Einbau wissen sollten.
Innentüren werden oft unterschätzt, dabei prägen sie das Erscheinungsbild einer Wohnung entscheidend. Neue Türen bringen frischen Stil, verbessern den Schallschutz und lassen sich meist ohne großen Aufwand einbauen.
Türblatt und Zarge
Eine Innentür besteht aus dem Türblatt und der Zarge, also dem Rahmen in der Wandöffnung. Ist die Zarge noch in gutem Zustand, kann manchmal nur das Türblatt getauscht werden. Für ein einheitliches Bild werden meist beide erneuert.
Beliebte Modelle
- Weißlack-Türen: zeitlos und hell
- Echtholzfurnier: warm und natürlich
- Glastüren: lassen Licht in Flure und dunkle Räume
- Schiebetüren: sparen Platz in kleinen Räumen
Richtig messen
Gemessen wird die Wandöffnung in Breite, Höhe und Wandstärke. In Deutschland gibt es genormte Türmaße, Altbauten weichen jedoch häufig davon ab. Dann sind Sondermaße nötig, die längere Lieferzeiten haben können. Bestimmen Sie außerdem die Öffnungsrichtung, also DIN links oder DIN rechts.
Funktion beachten
Für Bad und Schlafzimmer lohnen sich Türen mit besserem Schallschutz. Im Bad ist eine feuchtraumgeeignete Oberfläche sinnvoll. Bei Wohnungseingangstüren gelten zusätzliche Anforderungen an Einbruch-, Schall- und Brandschutz.
Die Montage
Die Zarge wird exakt im Lot und in der Waage ausgerichtet und mit Montageschaum befestigt. Nur so schließt die Tür später leicht und dicht. Sauber gesetzte Bänder und ein gleichmäßiger Spalt sind Zeichen einer fachgerechten Montage.
Fazit
Mit neuen Innentüren lässt sich eine Wohnung schnell modernisieren. Ein genaues Aufmaß und eine sorgfältige Montage sorgen dafür, dass die Türen lange gut funktionieren.