Fliesen fürs Bad richtig auswählen
Format, Material, Rutschfestigkeit und Fugen: Worauf es bei der Wahl der Badfliesen ankommt.
Fliesen prägen den Charakter eines Badezimmers wie kaum ein anderes Element. Gleichzeitig müssen sie Feuchtigkeit, Reinigungsmitteln und täglicher Beanspruchung standhalten. Bei der Auswahl lohnt es sich daher, neben der Optik auch auf technische Eigenschaften zu achten.
Material
Feinsteinzeug ist besonders robust, wasserabweisend und pflegeleicht und eignet sich für Boden und Wand. Steingut wird vor allem an Wänden eingesetzt. Naturstein wirkt edel, braucht aber mehr Pflege und eine passende Imprägnierung.
Format
Großformatige Fliesen lassen Räume ruhiger und größer wirken und reduzieren die Anzahl der Fugen. Sie erfordern allerdings einen sehr ebenen Untergrund. Kleine Mosaikfliesen eignen sich gut für Duschböden, weil sie sich dem Gefälle anpassen und durch die vielen Fugen mehr Halt bieten.
Rutschfestigkeit
Für Bodenfliesen im Bad ist die Rutschhemmung entscheidend. Im Duschbereich sollten Sie auf Fliesen mit einer Barfuß-Klassifizierung achten, zum Beispiel der Bewertungsgruppe B. So bleibt der Boden auch bei Nässe sicher.
Farbe und Fugen
Helle Töne lassen kleine Bäder größer erscheinen, dunkle Fliesen setzen Akzente. Bei der Fugenfarbe gilt: Ein Ton, der zur Fliese passt, wirkt ruhig, ein Kontrast betont das Fliesenraster. Epoxidharzfugen sind besonders widerstandsfähig gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
Menge richtig kalkulieren
Bestellen Sie etwa zehn Prozent mehr als die reine Fläche, um Verschnitt und spätere Reparaturen abzudecken. Fliesen aus unterschiedlichen Chargen können leicht im Farbton abweichen.
Fazit
Schauen Sie sich Fliesen möglichst im Original und bei Tageslicht an. Ein Muster auf dem Boden des eigenen Bades zeigt am besten, wie die Wirkung später sein wird.